Religion Grundwissen


Grundwissen Katholische Religionslehre


Jahrgangsstufe. 5 (neues G9)

Das Vaterunser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Der Psalm 23

•    Psalmen sind Lieder und Gebete die im Alten Testament gesammelt wurden.
•    Einer der bekanntesten ist der Psalm 23. Er spricht von Gott als Beschützer in großer Not und beginnt so: „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen ...“

Die Bibel

•    Die Bibel besteht aus dem Alten Testament (45 Bücher) und Neuen Testament (27 Bücher) – d.h. die Bibel hat insgesamt 72 Bücher (Merkhilfe: Kehrwert vom NT).
•    Wichtige Gruppen von Büchern:
AT: Die fünf Bücher Mose, die Geschichtsbücher, Lehrbücher und Psalmen,
        die Bücher der Propheten
NT: Evangelien (Mt, Mk, Lk, Joh), Apostelgeschichte, Briefe des Apostels Paulus
•    Angabe von Bibelstellen:
sie bestehen aus drei Teilen:  Buch, Kapitel, Vers z.B.: Joh 3,10-13 bedeutet: Evangelium nach Johannes, Kapitel 3, Verse 10 bis 13
•    Wie finde ich etwas in der Bibel:

1. Das Buch im Inhaltsverzeichnis suchen
2. Im Buch das Kapitel finden (fettgedruckte große Zahlen)
3. Im Kapitel den Vers finden

Abraham

Judentum und Islam berufen sich auf seine Söhne als Stammväter. Da das Christentum aus dem Judentum entstanden ist gelten diese drei Weltreligionen als in der Wurzel vereint, weil sie alle drei auf Abraham zurückzuführen sind, und an denselben Gott glauben.

Das Land Jesu

Geographische Grundorientierung in Palästina (Jordan fließt von Norden nach Süden, durch den See Gennesaret und mündet ins Tote Meer).

Jesus ist in Betlehem im Süden geboren, in Nazareth im Norden aufgewachsen und in der Hauptstadt Jerusalem gestorben.

Jesus und seine Botschaft

•    Geburtsgeschichte Jesu – Josef und Maria waren wegen einer Volkszählung des Kaisers Augustus in Betlehem, Jesus wird in eine Krippe (Futtertrog) gelegt, Hirten kommen zu ihm.
•    Das Beispiel vom barmherzigen Samariter: Es soll zeigen, dass wir zu allen Menschen gut sein sollen, so wie der Samariter (der als feindlicher Ausländer galt) sich um den Mann kümmerte, der von Räubern überfallen worden war.
•    Jesus war Jude, aber seine Botschaft von der Güte Gottes widersprach dem Gerechtigkeitsgedanken, der vielen Juden wichtig war.

Die Kirche

wichtige Baustile: Romanik, Gotik, Barock

Ausstattung einer Kirche:

•    der Altar – der Tisch auf dem die Wandlung stattfindet
•    der Tabernakel – das Kästchen in dem die Hostien aufbewahrt werden
•    das ewige Licht – zeigt an, dass Jesus im Brot immer da ist
•    der Ambo – das Lesepult, an dem Lesungen und Evangelium gelesen werden
•    die Osterkerze – eine große Kerze, die dafür steht, dass Jesus das Licht der Welt ist

Das Kirchenjahr

•    Das Kirchenjahr beginnt mit dem 1. Advents-Sonntag und endet mit dem Christkönigsfest
•    Es bestimmt viele unserer Ferienzeiten:

> die zweite Woche der Weihnachtsferien verdanken wir dem Fest Dreikönig
> die christliche Mitte der Faschingsferien ist der Aschermittwoch
> die zweite Woche der Pfingstferien geht zurück auf das Fest Fronleichnam
> die Herbstferien haben als christliches Zentrum das Fest Allerheiligen

•    die Osterferien umgreifen eine ganze Reihe wichtiger Feste:

> den Sonntag vor Ostern: Palmsonntag (Einzug Jesu in Jerusalem)
> den Gründonnerstag (letztes Abendmahl)
> den Karfreitag (Kreuzigung Jesu)
> den Ostersonntag (Auferstehung Jesu)

•    Auch zwischendurch haben wir schulfrei an besonderen christlichen Festen: z.B.: Christi Himmelfahrt (40 Tage nach Ostern)
•    Bei folgenden Festen sollte die Bedeutung bekannt sein:

> Weihnachten – Geburt Jesu
> Dreikönig – Jesus ist als Retter aller Menschen erschienen (symbolisiert durch die Könige)
> Aschermittwoch – Erinnerung an Sterblichkeit, Beginn der Fastenzeit
> Pfingsten – Sendung des Heiligen Geistes
> Fronleichnam – Verehrung der Gegenwart Jesu im Brot (deshalb: Umzug)
> und die Feste, die bereits oben erklärt sind.


Jahrgangsstufe. 6 (neues G9)

Könige Israels

•    Bedeutung: Sie einen die 12 Stämme und gewinnen an militärischer Stärke.
•    Die ersten drei Könige (ca. 1000 v. Chr.): Saul, David, Salomo,

Pfingsten und die Urkirche

•    Pfingstereignis – der Hl. Geist als Kraft Gottes stärkt die Jünger, sie beginnen damit, Jesus als Retter zu verkünden
•    Paulus verfolgt zuerst die Christen, hat dann aber sein Bekehrungserlebnis vor Damaskus. Daraufhin gründet er im ganzen Mittelmeerraum Gemeinden und schreibt ihnen Briefe.


Jahrgangsstufe. 7 (neues G9)

Das synoptische System:

„Synopse“ bedeutet „Zusammenschau“

Drei Evangelisten haben Teile gemeinsam deshalb nennt man sie
Synoptiker: Matthäus, Markus, Lukas.

Zusammenhang der drei Evangelien


reli synoptik

Johannes verfasste sein Evangelium selbständig.

Sakramente

Sakramente sind sichtbare Zeichen, in denen wir die unsichtbare Wirklichkeit Gottes spüren können.
Die sieben Sakramente der katholischen Kirche sind:
Taufe, Buße, Eucharistie, Firmung, Ehe, Weihe, Krankensalbung.

Der Islam

Der Prophet Mohammed und seine Bedeutung für den Islam.
Die „fünf Säulen des Islam“: Glaubensbekenntnis, Gebet, Fasten, Pflichtalmosen, Pilgerfahrt.
Der Koran als unmittelbares Wort Gottes.


Jahrgangsstufe. 9 (neues G9)

Die zehn Gebote

1. Du sollst an den einen Gott glauben
2. Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen
3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen
4. Du sollst Vater und Mutter ehren
5. Du sollst nicht töten
6. Du sollst nicht ehebrechen
7. Du sollst nicht stehlen
8. Du sollst nicht lügen
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut

 Werner Pistracher für die Fachschaft Religion